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Neuseeland Work Travel

Neuseeland Work Travel Erfahrungsberichte

Julia, 21, Schweden:

„Ich habe in Neuseeland noch nicht gearbeitet, aber ich suche nach einem Jobs. Am liebsten würde ich in einem Restaurant arbeiten, ich denke das macht mehr Spaß als im Hotel. Ich lese die Zeitung, gehe zu den Arbeitgebern hin und lasse meinen Lebenslauf dort.“


Paul, 23, Kalifornien USA


„Ich arbeite momentan als Paragliding-Assistent und fahre die Leute zum Berg, von wo sie starten. Das wird sehr gut bezahlt.

Das Problem bei solchen Jobs ist aber, dass sie wetterabhängig sind- ich werte pro Fahrt bezahlt, und wenn es einen Tag regnet oder auch nur zu windig ist, können die Paraglider nicht starten und ich verdiene gar nichts. Sowas ist also nichts für Leute, die eine sichere Einnahmequelle brauchen.

Mein Tipp für Jobsuchende: Zeigt Interesse und Enthusiasmus. Der Arbeitgeber muss sehen, dass Ihr wirklich arbeiten wollt.

Bereitet Euch auf den Job vor, den Ihr wollt- wenn Ihr als Housekeeper arbeiten wollt, zeigt Interesse an dem was sie Euch zeigen!“


Paula, 30, Chile


„Ich habe bisher auf einem Weingut, in einer Küche als Küchenhilfe und in einem Hotel als Zimmermädchen gearbeitet.

Die Arbeit auf dem Weingut war hart, zum Teil zehn Stunden pro Tag in brütender Sonne oder auch in strömendem Regen, und bezahlt haben sie das Minimum. Das mach ich nie wieder.

Die Arbeit als Küchenhilfe gefällt mir am besten, weil ich die Desserts vorbereite und nicht nur Geschirr spülen muss. Außerdem kann ich nachts arbeiten und tagsüber ausschlafen!

Was mir außerdem gefällt ist, dass dort kein „Boss“ ist, man muss wirklich schnell arbeiten, aber das Team ist toll und alle arbeiten zusammen. Außerdem kann ich nebenbei das leckere Essen probieren!“


 

Sabrina J., Deutschland

Da dachte ich, mit meinen 24 Jahren sei ich endlich alt und abgehärtet genug, um mich einfach mal eben für ein halbes Jahr nach Neuseeland abzusetzen und mir das Land anzusehen.

Von wilden Abenteuern, vielen neuen Bekanntschaften, atemberaubenden Landschaften und unvergesslichen Momenten habe ich die letzte Zeit geträumt. Doch jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis es tatsächlich los geht und im Moment scheint mir die ganze Organisation meines mehr oder weniger spontanen Trips ein bisschen über den Kopf zu wachsen. Visumsbeantragung, Langzeit-Auslandsversicherung und eine eigene Keditkarte sollte ich vielleicht auch noch haben...

Da kann man die Vorfreude schon mal schnell vergessen und sich anbetracht dieser ganzen Formalien die Haare raufen. Doch wenn mich dann jemand fragt:"Was, du gehst nach Neuseeland - ganz allein?", dann denke ich:"ja, tatsächlich" und ganz plötzlich ist die Freude wieder ähnlich der am Tag vor Weihnachten, vielleicht sogar noch ein bisschen größer.